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Welche Bauten benötigen eine Objektfunkanlage ?


Welche Bauten eine Objektfunkanlage benötigen, wird in erster Linie von der Baubehörde in Zusammenarbeit  mit der örtlich zuständigen Feuerwehr, dem Bezirks- oder Landesfeuerwehrkommando oder auch der Brandverhütungsstelle festgelegt.

In Wien ist das die MA37 B (Angelegenheiten in Brand-, Schall- und Wärmeschutz) in Zusammenarbeit mit der MA 68 (Feuerwehr).
In den Bundesländern Bezirksbauämter mit Bezirks- oder Landesfeuerwehrkommanden..

Objektfunkanlagen werden vorgeschrieben, wenn auf Grund der Gebäudeabmessungen, der Bauweise oder der technischen Einbauten zu erwarten ist, dass die Funkkommunikation der Feuerwehr nicht sichergestellt werden kann.

Gebäude bei denen eine Objektfunkanlage laut TRVB S 159 notwendig sein kann:

  • Hochhäuser nach ONR 22000 (höchstes Aufenthaltsniveau > 22m)
  • Gebäude mit mehr als einem Untergeschoss
  • Große Tiefgaragen (auch bei nur einem UG)
  • Gebäude mit großer Kubatur (mit innenliegenden Stiegenhäusern)
  • Spitäler, Pflegeheime, Schulen
  • Gebäude mit großem öffentlichem Interesse (z. B. Universitäten)
  • Gebäude, bei denen nachträglich festgestellt wird, dass keine ausreichende Funkkommunikation möglich ist.
  • Umbauten an Gebäuden, für die eine Objektfunkanlage notwendig wäre, aber vor Wirksamkeit der TRVB S 159 errichtet wurden (neuer Baubescheid).

Es wird empfohlen, bereits vor Baubeginn die allfällige Notwendigkeit einer Objektfunkanlage mit den zuständigen Behörden abzuklären!